Archiv für die Kategorie ‘moi au cinema’
Zürcher Filmfestival
am 5.te zürcherfilmfestival war ich nicht nur volontär, sondern hatte auch einen Filmfestival-Pass bekommen. Ich klapperte natürlich alle möglichen filme ab, die ich schauen konnte, die da wären: Imaginarium of Dr. Parnassus, The September Issue, Defamation, Samson & Deliah, Whisky mit Vodka
the imaginarium of dr.parnassus
ein absolut cooler film von terry gilliam (life of brian, fear and loathing in Las Vegas) MIT Heath Ledger, Johnny Depp, Lily Colen, Colin Farrel, Jude Law.
Alleine wegen der besetzung sollte man den film schauen. die geschichte ist kurz erzählt: dr.parnassus ist ein zocker und schliesst immer wetten mit dem teufel ab. bei seiner letzten hat er die unsterblichkeit gewonnen. jetzt zockt er um seine tochter. mit einem wander-theater, das „The Imaginarium of Dr.Parnassus“ heisst, fährt er mit seiner tochter, einem zwerg und einem jungen und möchte die leute dazu bringen, durch einen magischen spiegel zu gehen. Jeder der durch den spiegel geht, findet sich in seiner eigenen traumwelt wieder. rauskommen kann er nur, wenn er seinen versuchungen wiedersteht. etc. etc.
the september issue
eine super super langweilige story, über die amerikanische september ausgabe der vogue. ich bin fast eingeschlafen im kino. zusehen kriegt ihr eigentlich nicht viel. wer eine fuchsteufelswilde anna wintour erwartet, täuscht sich. ich hatte mehr vom film erwartet, mehr hintergrund, etc. aber das wird dem zuschauer irgendwie erspart.
defamation
eine doku über antisemitismus von einem israeli. sehr gut, sehr eindrücklich und teilweise oft schockierend. der film zeigt sehr gut, wie die jungen israelis schon von klein auf darauf eingestellt werden, dass sie von allen gehasst werden.
ein jüdisches mädchen spricht mit einwohnern in auschwitz und stellt nach einiger zeit fest, dass die polen sie als hund und esel beschimpft haben. in wahrheit fragten die männer, woher sie kommt.
also unbedingt rein!
samson and deliah
eine lovestory über zwei teenager-aborigines, die in der tiefsten wildnis leben. mehr kann ich leider nicht dazu geben, weil ich den kinosaal nach 50 minuten verliess. es gibt kaum eine story im film, es wird kaum geredet, die kids sind dreckig, faul, stehlen, sind unhygienisch und naja…where is the love? auf einer skala von 1 – 10 kriegt der film von mir 0!
whisky mit vodka
eine deutsche komödie mit mir unbekannten schauspielern. normalerweise mag ich deutsche filme gar nicht im kino schauen, aber der war einfach nur lustig und gut. es geht um einen älteren schauspieler, der dem alkohol verfallen ist. die produzenten beschliessen ihn mit einem anderen schauspieler zu ersetzen, was ihn dazu bringt, dem neugling zu zeigen, wer der wahre star der filmproduktion ist.