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Gebäck am Himmel

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Es ist heiss und kalt und heiss und kalt. heiss, wenn die sonne sich durch die wolken kämpft und kalt, wenn die wolken vor die sonne wehen. aber alles in allem ganz angenehm. ich liege in der frauenbadi, halb nackt und lasse meinen körper in der sonne langsam hellbraun werden. nicht rot, das werde ich ja nie. mein glück.

diese bräunungszeit teile ich heute mit paar wenigen, optimistischen, die es gewagt haben hier zu erscheinen, trotz wind und wolke. draussen tobt der sturm, da wäre mein hut fast weggeweht worden. hier in der frauenbadi hat man sofort das gefühl, in einer oase der ruhe einzutauchen. ab und zu weht ein kühles lüftchen über die sardellen, die in der sonne liegen und schwitzen.

ich liege unter einer palme, mit verschränkten armen unter dem kopf und schau mir das schauspiel am himmel an. da hätten wir die sonne in ihrer hauptrolle und ein paar wolken, die am himmel vorbei schweben. ganz weit entfernt am himmel nehme ich weiche wolkenfetzen wahr. vor meinem auge, ganz  nah, bilden sich törtchen und baiser.  ganz interessant, wenn man das schauspiel eine zeitlang verfolgt.
die wolken entfernen sich wieder von mir und geben die bühne für die sonne wieder frei. jetzt heisst es wieder  sich umdrehen und den rücken von den sonnenstrahlen liebkosen lassen.

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 8, 2009 um 11:26

Veröffentlicht in Aus dem Leben

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