Justwordsnoaction’s Weblog

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Archiv für Juni 2009

Finde den Fehler…

ohne Kommentare

…tipp: es gibt nur einen.

no comment

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 23, 2009 um 6:45

Veröffentlicht in YOU make my day

at the first try

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gestern hab ich rumgeknipst, was das zeug hält. meine kamera wurde dabei auf herz und nieren geprüft. das ergebnis lässt sich sehen, denk ich mal.

und hier der link: http://www.flickr.com/photos/38971418@N04/sets/72157620001100161/

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 21, 2009 um 2:49

Veröffentlicht in YOU make my day

vom festen und schlemmen

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zuerst wurde der tisch reserviert und jeder tourist mit gefürchteten blicken vertrieben. dann wurde bestellt.

hauswein in litergrossen karaffen, gehäufte calamareringe auf grossen tellern mit majo, chorizo, meeresfrüchte, tuna mit kichererbsen und orangen gedünkt in süssem wein wurden auf den tafeltisch gebracht. es wurde geschwatzt und gelacht und die schönen frauen am langen tisch hatten auch schon bald die aufmerkamkeit der anderen gäste auf sich gelenkt.  es wurde hinter vorgehaltener hand getuschelt, welche berühmten persönlichkeiten wohl diesen tisch beehrten.

je länger der abend wurde, desto mehr wein floss. die neugierigen, nüchternen  blicke, die den jungen spaniern zugeworfen worden waren, wurden immer lasziver, je länger der abend dahin schritt. die hemmungen gingen gegen mitternacht baden und schnell wurde es offensichtlich, dass sich auch die spanier an der seite der damen wohl fühlten.

nach mitternacht, dann der rausschmiss. die sehnsüchtigen blicke des spaniers, der sich aus dem fenster lehnte und um die letzte aufmerksamkeit bettelte wurde mit einem müden lächeln belohnt. die  gesellschaft schwärmte aus, mit dem gleichen ziel, das eigene schlafgemach zu erobern.

Haarchaos Babs & meine wenigkeit skol, cheers, prost ich

babs tafelrunde

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 15, 2009 um 2:38

Veröffentlicht in Aus dem Leben

ja und jetzt wie?!

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gestern habe ich petra gemailt und ihr versprochen, dass ich morgen mit ein paar ideen für ein bewerbungsschreiben als journalistin ankomme. ich konnte erfolgreich mein vorhaben bis jetzt hinauszögern. habe bis jetzt alle online zeitungeen durchgelesen, mich auf den neusten stand der wahlen im iran gebracht und die fotos von samstag abend durchgecheckt. jetzt drückt sich langweile auf und ich fühle mich gezwungen mit dem schreiben loszulegen. bloss was soll ich schreiben?

- guten tag, mein name ist karo & ich bin 21 22 jahre alt, wohnhaft in zürich & suche ein praktikum als journalistin. ich habe  noch nie etwas für die allgemeinheit geschrieben und will mir nun das handwerk des publizisten aneignen.

meine stärken:

  • ich kann nie nein sagen
  • ich bin zu ehrlich, zu offen. geht schon fast als schwäche ein
  • hilfsbereit. so, dass ich ständig ausgenutzt werde (jener, der das liesst, soll sich angesprochen fühlen…)

meine schwächen:

  • ich kann viel unsinn texten und beim abschlusssatz drücke ich fast immer wieder auf „verwerfen“
  • ich glaube nicht an mich
  • ich habe zweifel
  • ich bring nie was zu ende

melden sie sich doch bei mir, wenn sie was passendes haben!

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 15, 2009 um 1:02

Veröffentlicht in Aus dem Leben

Getaggt mit

Snap!

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Da mich soviele leute in letzter zeit über meine kamera fragen, werde ich hier mal rede und antwort stehen. bevor ich meine entscheidung vor ein paar tagen getroffen habe, setzte ich mich intensiv mit dem aktuellen „markt“ auseinander. ich denke, ein kamerakauf sollte keine entscheidung von 2 tagen sein, sonst kriegt man am schluss etwas, was man gar nicht will…Ricoh Caplio GX200

also liebe technikfreaks, interessenten und freunde der fotografie,
ich habe mich für die folgende kamera entschieden: Ricoh Caplio GX200 KIT. Die Kamera kriegt man mit oder ohne Sucher. Ich habe jetzt eine mit Sucher bestellt, weil ich es viel bequemer finde „durchs loch“ zu schauen, anstatt auf den lcd-bildschirm. ist meiner meinung nach viel praktischer, weil man so nicht geblendet wird. zur auswahl stand noch eine lumix d-lx3 und die canon powershot gx10, welche mir aber zu schwer und zu gross ist. nach dutzend gelesenen testberichten und dem kritischen überprüfen von fotos auf flickr, viel meine wahl eindeutig auf die ricoh.

der preis ist auch so eine sache…die kamera kostet ohne sucher im fotoladen CHF 800.- (mit sucher CHF 1100.-). bei digitec.ch zahle ich CHF 500.- ohne, CHF 600.- mit sucher. und der sucher alleine kostet CHF 255.- bei digitec.ch. irgendwie gesponnen…

ich freue mich also auf ende juni und lass euch wissen, ob es eine fehlentscheidung war oder doch nicht….

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 11, 2009 um 10:21

Veröffentlicht in YOU make my day

Getaggt mit , ,

Gebäck am Himmel

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Es ist heiss und kalt und heiss und kalt. heiss, wenn die sonne sich durch die wolken kämpft und kalt, wenn die wolken vor die sonne wehen. aber alles in allem ganz angenehm. ich liege in der frauenbadi, halb nackt und lasse meinen körper in der sonne langsam hellbraun werden. nicht rot, das werde ich ja nie. mein glück.

diese bräunungszeit teile ich heute mit paar wenigen, optimistischen, die es gewagt haben hier zu erscheinen, trotz wind und wolke. draussen tobt der sturm, da wäre mein hut fast weggeweht worden. hier in der frauenbadi hat man sofort das gefühl, in einer oase der ruhe einzutauchen. ab und zu weht ein kühles lüftchen über die sardellen, die in der sonne liegen und schwitzen.

ich liege unter einer palme, mit verschränkten armen unter dem kopf und schau mir das schauspiel am himmel an. da hätten wir die sonne in ihrer hauptrolle und ein paar wolken, die am himmel vorbei schweben. ganz weit entfernt am himmel nehme ich weiche wolkenfetzen wahr. vor meinem auge, ganz  nah, bilden sich törtchen und baiser.  ganz interessant, wenn man das schauspiel eine zeitlang verfolgt.
die wolken entfernen sich wieder von mir und geben die bühne für die sonne wieder frei. jetzt heisst es wieder  sich umdrehen und den rücken von den sonnenstrahlen liebkosen lassen.

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 8, 2009 um 11:26

Veröffentlicht in Aus dem Leben

Getaggt mit ,

Im Zug

mit einem Kommentar

Auf dem Weg in die Stadt, im Zug, auf der S7, nahm ich in einem übervollem Abteil der zweiten Klasse gegenüber einem älteren Herrn platz. Meinte Tasche war schwer bepackt mit Badesachen und einer SLR Canon. Von meiner Kamera wollte ich mich nämlich in den nächsten Stunden trennen. Je nachdem wie sie hoch oder tief gehandelt wurde.

Auf alle Fälle, ich neben dem Fenster mit der Ray auf der Nase und Roisin Murphy im Ohr, merkte ich, wie mich der ältere Herr aufmerksam musterte. Die Blicke, waren nicht lüsteren, das hätte ich schliesslich gemerkt. Eher neugierig und aufmerksam. Wir hatten zwei, drei Mal Blickkontakt und ich versuchte einzuschätzen, ob er nun der Begleiter der alten Schrulle war, die ein 7-tage-Regen-Gesicht zog oder alleine reiste.

Am Hauptbahnhof ausgestiegen, ging ich zum Fotoladen beim Löwenplatz. Ein kleiner Laden mit super Service und netten Jungs. Ich stand an der Theke und wartete, musterte verstohlen die Vitrinen, als plötzlich der Herr aus dem Zug neben mir aufgetaucht war. Mein Herz rutschte mir in die Hose. Ich hatte keine Lust auf Smalltalk und wie sich unsere Blicke begegneten wusste ich ungefähr, was auf mich nun zukam.

- Jetzt sehen wir uns also wieder.  Sie fotografieren also auch? Ich muss mein Zeiss Sucher hier abholen. Wissen Sie, sowas geiles haben Sie noch nie geesehen. Weitwinkel 18 mm, musste ich haben. Letzte Woche habe ich mir ein 15 mm gekauft. Super geil. Aber passte mir irgendwie nicht.

Ich fühlte mich von sovielen Worte pro Minute überrumpelt. Erst noch, als jedes dritte Wort „geil“ war. Und das von einem Pensionär. Die Dame brachte ihm den gewünschten Sucher für die Kamera und er gab sich die Ehre, mich als erste durch einen Sucher zu gucken. Ich hatte keine Wahl, als das Ding zu nehmen und durch zu schielen. Messerscharf, klar…aber so hammer geil fand ich es dann doch nicht. In den nächsten 5 Minuten lud er mich zum Sprüngli auf einen Café ein. Ich fluchte innerlich und überlegte, wie ich ihn am besten loswerden konnte. Als ich noch erklärte, ich müsste zum Fotoladen am Rennweg, erklärte er sich feierlich bereit, mir zu folgen…

Auf dem Weg dorthin erkärte er mir, wie die Hybridfotografie funktioniert. Hierbei wird analog fotografiert und das Filmmaterial anschliessend digital weiterverarbeitet. Ich hörte also zu und lernte – und staunte!

Ich erfuhr ebenfalls, dass er ein passionierter Fotograf ist und eine Leidenschaft für analoge Kameras hat. In seiner Wohnung stappeln sich Objektive, Sucher und Leica Kameras jeglicher Art (ausser Digital). Man kann sich also denken, wieviel Geld in seiner Wohnung hinter Glasvitrinen liegen, wenn alleine der Sucher an die 500 CHF kostet.

Nach 2 Stunden Monolog hab ich mich von ihm verabschiedet, mich dankbar gezeigt für die Einladung an seine Bilderausstellung, der ich natürlich folgen würde und machte mich auf dem Weg zu meiner imaginären Freundin, mit der ich schliesslich ein Date hatte. Wirklich…

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 5, 2009 um 3:04

Veröffentlicht in Aus dem Leben

Zum Festhalten

mit 3 Kommentaren

03.06.09 12:48
via msn

#
My mental state will be so corupted after finishing your work that I’ll need therapy
#

by öhö

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 3, 2009 um 5:08

Veröffentlicht in Quotes

Mein erster Tag in Freiheit

mit einem Kommentar

so kommt es mir nun vor. ich habe den ganzen prüfungsstress hinter mir, ich habe meinen abschluss in der hand und ich bin sozusagen, ein freier mensch. wieder. nach qualvollen 4 jahren informatik kann ich mich wieder dingen zu wenden, für das mein herz schlägt. poch-poch.

nun gut…wie ist so ein tag in freiheit? ziemlich kopflastig. all die dinge, die man erledigen muss! und sollte und will. erst einmal habe ich mich schon abhilfe gegen depressionen und zukunftsängste geschaffen. ich hörte, kameraden wären schon in tiefe depressions-löcher gestürzt, weil sie nun kein ziel vor augen hatten. sowas brauch ich momentan nicht. das kann kommen, wenn ich einen halbglatzigen mann eheliche.

mein schutz fängt folgendermassen an: ein rechtverdientes menü kochen für mich allein. bin nicht der partytyp und wurde auch schon von freunden deswegen verschmäht. zum superleckeren (wie auch teurem) menü kommt ein tripp für paar tage nach frankreich. genauer gesagt paris. ich muss mir wieder die kultur reinziehen. ich habe schon fast das gefühl, dass ich kultur-clean bin. wie andere coke-clean werden. zum reisen braucht man natürlich eine kamera. hab ich. eine analoge SLR canon. aber die ist mir zu schwer, deshalb verwöhne ich mich mit einer neuen digitalen kompaktkamera.

die wahl der kamera ist eine sache für sich. da ich mich nicht zur kategorie der knipser zähle und viel wert auf technik und schöne bilder lege, beschäftige ich mich nun seit mehr als 3 tagen mit der wahl meines reisebegleiters. ich bin schon recht anspruchsvoll, das hab ich wohl von meinem vater. aber mit den knips-dingern kann ich halt nix anfangen. ich posaunte also in all ecken meines freundeskreises und darüber hinaus, dass ich etwas suche. leider empfahl mir jeder „profi“ was anderes.
das endergebnis ist das folgende: ich lege mir eine ricoh gx200 zu.

das ist nun der stand der dinge. nach paris, werde ich wohl irgendwo arbeit suchen. heute hab ich mich als nanny beworben, bei einer englischsprachigen famili im kreis 7. mal sehen was das wird. ich seh mich schon, einen verwöhnten kleinen racker durch die bahnhofstrasse zu schieben. oder ich könnte ihn in die geheimnisse unserer kulturellen gesellschaft einweihen. der kleine racker würde mit mama und papa über Rothko philosophieren oder sich mit Siddhartha auseinander setzen.

ich freu mich schon wieder in mein altes, neues leben zurückzukehren. mir wieder nen schuss kultur zu geben. und bevor ichs vergesse:  dieser blog soll nur dazu dienen, mir abhilfe bei der berufswahl zu schaffen.

danke und auf wiedersehen

Geschrieben von justwordsnoaction

Juni 2, 2009 um 4:25

Veröffentlicht in Aus dem Leben